Damals, kurz nach dem “Predator”-Album (1992) hat mich der gute Herr Eiswürfel live in Hamburg ja ein bisschen enttäuscht. Das Konzert selbst war gehoben, keine Frage.

Aber gegen Ende …

Ice Cube (frei übersetzt): “Die Scheiß Bullen sagen, wir sollen Schluss machen!”
Publikum (entrüstet): “ÖööÖöÖööeeyyy ….!!!”
Ice Cube (frei übersetzt): “Aber lassen wir uns von Scheiß Bullen irgendwas sagen?!”
Publikum (begeistert): “ÖööÖöÖööeeyyy …!!!”

… fünf Minuten hat er überzogen, Maximum.

Respekt, Du oller Ganxxta! “AK47 is the tool” - Nur blöd, wenn man wieder mal versehentlich bloß das SM-57 dabei hat. Die Verwechslungsgefahr ist zugegebenermaßen auch wirklich immens.

Tipp: Nächstes Mal nicht wieder Mami den Koffer packen lassen.

 

Insgesamt war’s aber trotzdem eine dicke Sache. Besonders “Wicked” hat live gerockt ohne Ende. Erstens: Ohnehin geil. Zweitens: Kaum zu vermeiden, wenn eine gewisse Lautstärke mehrfach überschritten wurde, so dass man die tiefen Frequenzen eher mit dem Zwerch- als mit dem Trommelfell hört.

 

Und grad eben (im Zuge eines “Vatta packt seine Oldies aus”-Anfalls, sowas hab ich manchmal) - bin ich auf das hier gestoßen:


Verflixt, verpasst! Der Würfel hätte mir echt gefallen. Da kann man dann auch über die Auftritte in diversen eher peinlichen Spielfilmen hinwegsehen.