Irgendwann war’s soweit: Die Kiste mit Netzwerknamen “CompuTerrorist” wollte einfach nicht mehr anspringen. Beinahe 5 Jahre Extrem-Nutzung hinterlassen so ihre Spuren, und die Schmor-Flecken auf dem Motherboard zeigten deutlich, dass dieses Gerät endgültig das Zeitliche gesegnet hatte.

Inzwischen sind - ähnlich wie im Lied von “Herrn Pastor’n sin Kauh” - alle noch brauchbaren Einzelteile weit, weit verstreut. Gähnende Leere im angegilbten Minitower, aber irgendetwas entdeckt man immer. Man muss bloß die zerstört geglaubten Festplatten in ein externes Gehäuse schrauben.

Und dann taucht alles wieder auf: Skizzen, Ideen, Geistesblitze, Ein- und Ausfälle von damals, als man seine Flyer noch mit Freehand 9 zusammengefummelt hat - ebenso die Erinnerung an die allgegenwärtige Befürchtung, beim Umschalten auf den “Antialias-Modus” wieder durch eine Warnung bezüglich des Speicherplatzes oder (noch einfallsloser) durch die lapidare Meldung “Ihre Anforderung konnte nicht bearbeitet werden” an den Rand der Verzweiflung getrieben zu werden …

Eine wahre Fundgrube auf der einen Platte ist jedenfalls der Ordner mit dem vortrefflich gewählten Namen “Ein Hirn macht Urlaub”. Ganz besonders gefreut hab ich mich ja über die Datei “Mainzel_EDIT_neu.FH9″:

Guten Abend!

… und die restlichen verschollenen Dateien - Die muss ich selbst erst noch verdauen.