Wordpress 2.0 ist da: Das Upgrade von Version 1.52 auf 2.0 gestaltete sich ausgesprochen problemlos.

Bevor man sich an ein Upgrade macht, sollte man sich jedoch informieren, ob alle benutzten PlugIns mit der neuen Version noch funktionstüchtig sind.

Unter Wordpress 2.0 laufen u.a. folgende PlugIns nicht mehr:

  • IImageBrowser 1.4.5 (Eine Version 1.5 Beta gibt’s unter angegebener Adresse allerdings schon zum Download)
  • EventCalendar 3 (bzw. gibt’s je nach Einsatz einige Fehlermeldungen)

Eine Übersicht von unter 2.0 funktionstüchtigen PlugIns findet man hier - Einige dort noch nicht aufgeführte PlugIns werde ich in Kürze unter einer Test-Installation ausprobieren und die Ergebnisse und Erfahrungen veröffentlichen.

Nun aber zum Upgrade:

Sichern / Back-Ups:

Zunächst die üblichen Sicherheitsvorkehrungen durchführen - also Datenbank sichern, alle benutzten Bilder und Dateien sichern, sämtliche PlugIns deaktivieren - und dann beginnt “das große Löschen”:

Löschen

1. Löschen: Den Ordner “wp-admin”

  • Dabei ist zu beachten, dass man zur Installation einiger PlugIns Dateien in diesen Ordner ablegen muss.
  • Nutzer älterer Versionen des PlugIns “wp-contactform” sollten da z.B. aufpassen. Und im Übrigen die aktuelle Version installieren, da diese nicht mehr von Spam-Bots zum massenhaften Mailversand missbraucht werden kann.
  • Ebenfalls betroffen: “Database Manager For WordPress”

2. Löschen: Den Ordner “wp-includes”

  • Es sei denn, man benutzt eine Sprachdatei. Dann sollte man seinen kompletten Inhalt bis auf den enthaltenen Ordner “languages” löschen.

3. Löschen: Den Ordner “wp-images”

4. Im Hauptverzeichnis ist ebenfalls einiges zu löschen, nämlich

  • bis auf (Achtung!) “wp-config.php” alles, was mit “wp-” anfängt
  • xmlrpc.php

Nicht Löschen

1. Im Hauptverzeichnis nicht löschen

  • wp-config.php
  • .htaccess
  • robots.txt (sofern man eine angelegt hat)
  • favicon.ico (sofern angelegt)
  • sitemap.xml (sofern vorhanden)
  • sitemap.xml.gz (sofern vorhanden)

2. Ebenfalls nicht löschen: Den Ordner “wp-content”

Damit ist die Website für das Upgrade vorbereitet. Wenn noch nicht geschehen, lädt man sich die aktuelle Wordpress-Version herunter und entpackt die zip-Datei lokal auf seinem Rechner. Sie entpackt sich in einen Ordner “latest”, darin findet man den Ordner “wordpress” mit nunmehr nur noch drei weiteren Unterordnern:

  • “wp-admin”
  • “wp-content”
  • “wp-includes”

Den Ordner “wp-images” gibt’s in Version 2.0 nicht mehr.

Neue Wordpress-Dateien hochladen

1. Alle Einzel-Dateien im Ordner “wordpress” - Sparen kann man sich dabei:

  • die “index.php” (sofern man in seiner vorherigen Wordpress Installation etwas daran verändert hat)
  • und die “wp-config-sample.php” braucht man ebenfalls nicht

2. Den kompletten Ordner “wp-admin”

3. Ordner “wp-includes”

  • Ausgehend davon, dass der alte “wp-includes”-Ordner noch auf dem Server liegt (wegen der Sprachdatei) reicht es aus, nur die Inhalte an die entsprechende Stelle zu kopieren

4. Ordner “wp-content”

  • Siehe oben: Damit man nicht versehentlich etwas überschreibt, am Besten auch hier keine kompletten Ordner hochladen, sondern nur die neuen Dateien an die entsprechenden Stellen kopieren.

Upgrade-Skript

Damit ist beinahe alles erledigt, fehlt nur noch das “Upgrade-Skript” - dieses findet man in unter www.meinblog.de/wp-admin/upgrade.php - Das Skript durch Klick auf den Link “WordPress aktualisieren ยป” starten.

Die Datei “upgrade.php” im Verzeichnis “wp-admin” sollte nach dem Ausführen am Besten gleich wieder gelöscht werden.

Fertig …

Jetzt kann man nach und nach seine PlugIns wieder aktivieren.

Erster Eindruck:

  • Das Back-End sieht attraktiver und übersichtlicher aus. Ein bisschen “Sprach-Mischmasch” ist allerdings noch vorhanden - Künftige neue Sprachdateien sollten das aber wohl beheben.
  • Der Seitenaufbau scheint ein wenig schneller zu sein. zumindest zunächst ein wenig schneller zu sein. Dieser erste Eindruck erwies sich für die Version 2.0 als Irrtum - und auch die Performance der Version 2.03 kann nicht überzeugen …
  • Der ausgegebene HTML-Quelltext wirkt übersichtlicher - Beispielsweise wird das abschließende </li>-Tag bei wp_list_pages() nicht mehr in die jeweils nächste Zeile umgebrochen
  • Geschmackssache ist der eingebaute WYSIWYG-Editor, den kann man jedoch individuell nach Benutzer ein- oder ausschalten.

Weitere Ergebnisse folgen nach etwas ausführlicheren Tests.